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FAQ FÜR AUFGEKLÄRTE VERKÄUFER

Bei einem Immobilienverkauf geht es in der Regel sowohl um viel Geld als auch um hohe emotionale Werte. Entsprechend wichtig ist die richtige Vorbereitung und Entscheidung. Anbei finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen und Überlegungen rund um einen professionellen Verkauf.

Warum soll ich einen Dienstleister beauftragen und bezahlen? Das kann ich selbst!

„Ich kenne meine Immobilie selbst am besten. Der Markt ist doch gut, da kann ich doch leicht selber verkaufen“. Der erste und mittlere Satzteil dieser Aussage ist zweifellos richtig, beim Satzende wird es schon kritisch. Überlegen Sie selbst: Über wie viel Erfahrung und Wissen verfügen Sie beim Kauf und Verkauf von Immobilien wirklich? Welche Vertriebskanäle und welches Netzwerk besitzen Sie dafür? Wie wertvoll ist Ihre Immobilie tatsächlich? Immerhin sprechen wir hier von Vermögenswerten im Bereich von mehreren Hunderttausend bis mehreren Millionen Euro.

Konkret gefragt: Trauen Sie sich wirklich folgende Tätigkeiten und Qualitäten zu:

  • Zusammenstellung und Prüfung aller relevanten Unterlagen.
  • Zutreffende steuerliche und rechtliche Einordnungen.
  • Sicherheit, dass die Unterlagen, z.B. Grundstücks- und / oder Wohnflächen, korrekt sind?
  • Können Sie all dies plausibilisieren und verifizieren? Welche Bedeutung hätten Fehler in den Unterlagen auf den Preis? Oder dann, wenn es ernst wird, auf den notariellen Kaufvertrag beziehungsweise die finanzierende Bank oder den Berater des Käufers?
  • Professionelle Bewertung Ihrer Immobilie auf Basis von tatsächlich richtigen Unterlagen und objektivierten Kriterien – mit dem Ergebnis einer zutreffenden Bandbreite von realistischen Verkaufspreisen und Verkaufszeiträumen?
  • Ausschöpfen des vollen Wertpotentials durch Schönheitsreparaturen, kleinere Investments und Home-Staging.
  • Richtige Positionierung der Immobilie im Markt und Abschätzen der künftigen Marktentwicklung.
  • Definieren der richtigen Vertriebskanäle und der richtigen Kundenansprache.
  • Korrektes Abschätzen, ob ein Kaufangebot eines Interessenten wirklich zu niedrig ist – oder im Gegenteil nicht sogar das Beste, das Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit je erhalten werden.
  • Erstellen eines aussagefähigen und inhaltlich richtigen Exposés mit professionellen Bildern und Texten.
  • Erstellen ansprechender weiterer Unterlagen wie Grundrisse und Flächenberechnungen.
  • Führen von Telefonaten mit Kaufinteressenten, um Besichtigungstermine zu vereinbaren und dabei herauszufinden ob der Interessent tatsächlich Ihre Immobilie kaufen will und diese auch finanzieren kann, so dass nicht wertvolle Zeit verschwendet wird.
  • Die Besichtigung richtig ablaufen zu lassen: wie bereite ich sie vor, was sage ich, was sage ich nicht, wie sage ich es? Wie setze ich emotionale Anker? Wie reagiere ich auf kritische Fragen? Wo im Hause führe ich Preisverhandlungen? Wo beendige ich die Besichtigungstour mit dem Interessenten?
  • Korrektes Handeln, wenn der Interessent tatsächlich kaufen will: Führe ich die Verhandlungen richtig und vollständig, sind alle wesentlichen Punkte bedacht? Lasse ich zu viel nach oder bin ich zu stur? Meint es der Interessent ernst und kann er wirklich zahlen beziehungsweise finanzieren? Kann ich das selbst prüfen?
  • Wie erhalte ich einen für mich als Verkäufer günstigen Notarvertrag? Gehe ich zum Notar, den der Käufer auswählt? Welche Rolle spielt eigentlich der Notar genau?
  • Was habe ich bei der Übergabe zu beachten? Wie bereite ich diese gut vor?

Falls Sie die Fragen durchgehend mit Ja beantworten können, sollten Sie nur noch den Wert Ihrer Zeit und Ihres Sachaufwands im Verhältnis zum ersparten Honorar kalkulieren – fordern Sie dazu einfach ein Angebot bei uns an – und können dann eine gute Entscheidung für sich selbst treffen. Falls nicht, würde es uns freuen, wenn wir Ihnen unsere Antworten zu diesen und weiteren Fragen in einem für Sie kostenfreien persönlichen Gespräch geben dürfen. >>> KONTAKTFORMULAR

Soll ich einen Immobilienmakler oder einen Immobilienberater beauftragen, was ist eigentlich der Unterschied?

Makler oder Berater? In der „bloßen“ Tätigkeit für Sie als Verkäufer ist dies das Gleiche. In der Art der Herangehensweise und geschäftlichen Umsetzung jedoch nicht. Hier gibt es zum Teil deutliche Unterschiede. Vereinfacht gesagt, soll der Berater den richtigen Käufer nicht nur suchen und finden, sondern Sie als Verkäufer wie ein guter Anwalt in Vergleichsverhandlungen umfassend beraten und dazu rein Ihre Interessen und Ziele verfolgen – und nicht die des von ihm beigebrachten Käufers. Folglich sollte der Berater von Ihnen als Verkäufer bezahlt werden, weil er Ihre Interessen vertritt und von Ihnen bestellt wird.

 

Im Unterschied dazu soll der Makler vor allem den Käufer kostenpflichtig beraten und werben dürfen, das Geschäft fördern und falls nötig zwischen den widerstreitenden Interessen vermitteln. Er soll im Hinblick auf die gesetzlichen Anforderungen nach § 654 BGB ehrlich oder neutral makeln, wenn er für beide Vermittlungsleistungen erbringt beziehungsweise sich auf Vermittlungsleistungen für eine Seite, nämlich die, die ihn bezahlt, beschränken. Das Maklerhonorar von 5,95% (inkl. Umsatzsteuer) soll der Käufer tragen.

 

Beide Ansätze haben Ihre Berechtigung, wobei es aus unserer Sicht vorteilhafter ist, sich einen qualifizierten Berater – quasi einen Verkaufsprofi auf Zeit – an die Seite holen, der ausschließlich Ihre Interessen vertritt und sich folglich nur von Ihnen bezahlen lässt. Zuvor werden die Vertriebskosten von Ihrem Berater natürlich in den Preis Ihrer Immobilie entsprechend einkalkuliert. Im derzeitigen Verkäufermarkt ist es nämlich der Käufer, der die Nebenkosten der Transaktion wirtschaftlich trägt (innere oder äußere Vertriebskosten, Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten). Siehe dazu nächste FAQ.

Wer zahlt den Dienstleister - Außenprovision oder Innenprovision? Ist dies für mich als Verkäufer relevant oder auf was kommt es an?

Innen- oder Außenprovision: Im Raum Frankfurt ist es bei Privatverkäufern üblich, dass der Käufer den Makler bezahlt (Außenprovision in Höhe von 5,95 % inkl. MwSt. des Kaufpreises). Andererseits will jedoch der Makler die Verkäuferseite möglichst per qualifiziertem Makleralleinauftrag an sich binden und diese entsprechend beim Preis – möglichst hoch – und den sonstigen Konditionen – möglichst gut aus Verkäufersicht – beraten und unterstützen. Ganz anders sieht dies der Käufer, der den Makler bezahlen soll. Dieser hat völlig anderslautende Interessen: Er will einen möglichst niedrigen Kaufpreis und gute Konditionen aus Käufersicht.

 

Dies kann Interessenskonflikte mit sich bringen. Denn wie soll der Makler oder Berater „zweier Herren dienen“, deren Interessen diametral entgegengesetzt verlaufen? Er müsste sich nach der Rechtsprechung ja grundsätzlich als neutraler Vermittler (Moderator) positionieren, wenn er sich vom Käufer vergüten lässt und Vertrauensmakler des Verkäufers ist – und eigentlich nicht wider die Interessen seines Auftraggebers – hier des Käufers – für den Verkäufer vermitteln, oder auch umgekehrt, denn: Wie auch soll jemand in Ihrem Namen als Verkäufer für Ihren Preis kämpfen, der von der Gegenseite – Käufer – für den Erfolg dieses Preisgesprächs honoriert wird. Die Lösung: Transparenter Umgang mit den jeweiligen Interessen und Käufer sowie Verkäufer kümmern sich einfach selbst um ihren jeweiligen Vorteil bei den Verhandlungen.

 

Diese Themen müssen dem Verkäufer klar sein. Aus diesem Grund hat sich Riedberg Immobilien entschlossen, Ihnen als Verkäufer in transparenter Art und Weise und auf Augenhöhe beide Leistungsspektren mit Ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen anzubieten, einmal das moderne Beratermodell (Bestellerprinzip mit Innenprovision) und einmal das klassische Maklermodell (übliche Außenprovision). Somit gehören wir zu den wenigen Anbietern, die darüber informieren und Sie als Auftraggeber entscheiden lassen, welchen Vertriebsweg Sie wünschen.

 

Hintergrund: Sie als Eigentümer der Immobilie sollten sich klar darüber sein, dass ein Makler zumindest „unbewusst“ für die Seite arbeitet, die ihn bezahlt. Damit Sie ein wirklich gutes Ergebnis erzielen, sollte der Dienstleister Ihres Vertrauens folglich von Ihnen bezahlt werden – in Form einer sogenannten Innenprovision. Genau so handhaben es auch Immobilienprofessionals wie Bauträger oder Mehrfachimmobilienbesitzer am Wohnimmobilienmarkt – warum wird dort überwiegend „provisionsfrei für den Käufer“ angeboten und verkauft, obwohl hier ein Vertrieb zu bezahlen ist? Richtig ist aber auch, dass es sich im Verbrauchermarkt in Hessen etabliert hat, dass ausschließlich der Käufer den Makler zahlt. Deshalb muss gerade der Verkäufer bei diesem Modell ganz klar auf seine Interessen achten und sich nicht „blind“ auf seinen Makler verlassen. Verkäufer und Makler müssen klar kommunizieren, wer welche Interessen hat und wie das Geschäft zur Zufriedenheit des Verkäufers abgeschlossen werden kann. Der Makler benötigt eine hohe menschliche und fachliche Kompetenz, um seine Wissensvorsprünge nicht zu Lasten einer Seite auszunutzen. Letztendlich wird dies über eine höhere Provision gefördert, denn je höher der Kaufpreis, desto höher die Provision und somit sitzen beide Seiten auch im Verbrauchermodell wieder im selben Boot.

 

Entscheidend ist letzten Endes auch nicht, wer die Provision physisch bezahlt, sondern wer sie tatsächlich wirtschaftlich trägt. Vertriebskosten, Steuern sowie Notar- und Gerichtskosten belasten eine Immobilientransaktion immerhin mit zirka 14 % des Kaufpreises. Sie als Verkäufer sollten sich durch einen guten Berater erläutern lassen, wie man zumindest die hier enthaltenen Vertriebskosten je nach Aufwand und Risiko in der Höhe und bei der Kaufpreisbemessung einkalkuliert, um das volle Preispotential der eigenen Immobilie im aktuellen Markt abschöpfen zu können.

 

Regelmäßig ist die Innenprovision – nicht nur bei Riedberg Immobilien – im Privatkundengeschäft um zirka 20% günstiger als die Außenprovision, so dass wir Ihnen bei diesem Weg ein auf 4,76% inkl. MwSt. reduziertes Innenhonorar oder aber gerne die in Höhe von 5,95% anzusetzende übliche Außenprovision anbieten können.

 

Wichtig ist: Sie entscheiden darüber, welches Modell und welcher Vergütungssatz. Und nicht der Käufer oder der Makler.

 

Warum ist das so? Ganz einfach: Ein qualifizierter Alleinverkaufsauftrag und die damit verbundene besondere Vertrauensposition sowie ein einmalig vereinbartes Innenhonorar im Gegensatz zum Erfordernis von vielen Provisionsvereinbarungen mit jedem einzelnen Kaufinteressenten reduzieren den Aufwand und die Geschäftsrisiken des Dienstleisters erheblich. Dieser Vorteil sollte nach unserer Überzeugung an den Auftraggeber weitergeben werden.

Ein wichtiges Argument für solch innere Vertriebskosten ist die Tatsache, dass die Bank des Käufers diese Kosten als Bestandteil des Kaufpreises mitfinanziert – genauso wie das Inventar, das nicht eigens herausgerechnet wird. Dies schont das wertvolle Eigenkapital Ihres Käufers, so dass dieser einen höheren Preis stemmen kann – ein Aspekt des so genannten leverage effects bei einer Finanzierung.


Ein kleiner Nachteil der Innenprovision besteht darin, dass diese die Bemessungsgrundlage bei der Grunderwerbsteuer, den Notar und den Gerichtskosten erhöht und folglich mit zusätzlich zirka 8 % auf knapp 5% des im Kaufpreis enthaltenen, reduzierten Innenhonorars zu versteuern ist – was zirka 0,004 % des Kaufpreises entspricht. Ein zwar geringer Betrag, aber auch dafür gibt es eine Lösung. Mit Ihrer Zustimmung kann auf Wunsch des Käufers die Innenprovision aufgehoben und eine Außenprovision begründet werden. In unserer Praxis kommt dies aktuell in knapp 30 % der Verkaufsfälle vor. Die Schonung des Eigenkapitals des Käufers ist in der Mehrzahl der Fälle wichtiger als der relativ geringe Steuervorteil.

Ein weiterer Nachteil der Innenprovision kann aus Sicht des Käufers sein, dass er die Höhe der Vertriebskosten nicht kennt, die er mitbezahlen soll. Da der Käufer nicht Auftraggeber des Beraters des Verkäufers ist, ist dies in der Regel nicht von Interesse für ihn. Auch beim Vertrieb bspw. über einen Bauträger, der seine Objekte provisionsfrei anbietet, wird diese Frage ja kaum gestellt. Wo Käufer trotzdem auch hier Transparenz fordern, stellen wir uns gerne – denn der Kostensatz ist mit knapp 5 % auch grundsätzlich für ihn besser als mit knapp 6 %, die er ansonsten als Außenprovision zu zahlen hätte.

 

Ein Argument gegen die Innenprovision wäre, dass bei fallenden Märkten und Preisen dann der Verkäufer auf den Vertriebskosten tatsächlich „sitzen bleibt“, d.h. diese dann wirtschaftlich trägt. Auch hierzu muss dann mit dem Vertriebspartner eine faire Lösung gefunden werden, indem es in solchen Fällen in den Kaufabschlussverhandlungen zu einer Beteiligung des Käufers aber auch des Beraters oder Makler kommt.

Warum soll ich einen qualifizierten Alleinauftrag für den Verkauf meiner Immobilie abschließen?

Riedberg Immobilien arbeitet regelmäßig mit einem sogenannten qualifizierten Alleinauftrag beziehungsweise auf Basis eines Alleinauftrags mit Verweisungs- und Hinzuziehungsklausel. Als Verkäufer übertragen Sie mit diesem Vertrag während der Vertragslaufzeit den kompletten Verkaufsprozess exklusiv auf uns als Berater Ihres Vertrauens, der Ihnen im Gegenzug die gesamte Arbeit abnimmt und im Erfolgsfall – Ihr Objekt wird verkauft – die vereinbarte Provision erhält. Warum arbeiten wir bevorzugt auf Basis dieser besonderen Tätigkeits- und wechselseitigen Treuepflichten? Ganz einfach: Nur dieser Vertragstypus erlaubt uns, wertvolle Leistungen und eine hohe Arbeitsintensität in die Bearbeitung Ihres Auftrags zu investieren. Denn um einen wirklich guten Verkaufspreis erzielen zu können, braucht es Zeit, den richtigen Interessenten für Ihr Zuhause zu finden. Unter Druck oder an den Erstbesten zu verkaufen, kann Sie viel Geld kosten. Im Gegenzug erhalten wir durch Ihre Bindung uns gegenüber die unternehmerisch ausreichende Sicherheit, den Verkauf für Sie als Verkäufer wirklich exklusiv und mit ausreichend Zeit abwickeln zu können, was für uns wiederum ein reduziertes Innenhonorar rechtfertigt. 

 

Erzielen wir keinen angemessenen Abschluss für Sie, haben wir die Erfolgsprovision auch nicht verdient – es sei denn, Sie verkaufen während der Laufzeit des Vertrags selbst oder über einen anderen Makler. Eine allerdings rein theoretische Überlegung: Bei qualifizierten Alleinaufträgen erzielten wir bisher eine Erfolgsquote von 100 %.

 

Als weiteren Vorteil bietet sich dieser Vertragstypus gerade in Verbindung mit einem Innenprovisionsmodell, wie von uns angeboten, an. Sämtliche Interessenten, Bekannten, Nachbarn oder auch Freunde, die aus eigener Initiative an Sie herantreten, verweisen Sie damit einfach an uns. Auch hier entfallen die sonst üblichen Kosten einer vom Käufer zu tragenden klassischen Maklerprovision. Ein Modell, das nicht selten so manche Käufer sogar regelrecht abschreckt – gerade solche, die eben keinen Makler beauftragen oder bezahlen wollen und wenn doch, natürlich nur einen solchen, der ihre Interessen vertritt.

 

Ebenso profitieren Sie davon, dass alle Besichtigungen und Verhandlungen über uns als zentralen Dienstleister laufen. Das heißt: Sie haben keine Arbeit damit, alles läuft zielgerichtet und gesteuert über eine Person Ihres Vertrauens, die sich mit Ihnen als Auftraggeber regelmäßig abstimmt. Und die als Profi den geforderten Preis einschließlich Vertriebskosten entsprechend erklären und ins Verhältnis zu anderen Kaufbewerbern setzen kann. Niemand kann Sie und Ihren Berater damit auseinanderdividieren und auch Freunde oder Nachbarn müssen einen Marktpreis bezahlen und können keinen „Freundschafts- oder Nachbarschaftspreis“ von Ihnen einfordern, wenn Sie dies nicht ausdrücklich wollen.

 

Damit unterbleibt auch ein mögliches Hauen und Stechen von mehreren Maklern und Beratern, die sich alle gerne die Provision verdienen wollen und es ungern sehen, wenn „ihre Felle davonschwimmen“.

 

Naturgemäß bedarf dieser Vertragstyp eines hohen Vertrauens in die Qualifikation, Leistungsfähigkeit und Persönlichkeit des Beraters (siehe dazu nächsten Punkt – Checkliste für einen guten und vertrauenswürdigen Berater bzw. Makler). Ihr Dienstleister muss dieses Vertrauen rechtfertigen und sich intensiv und laufend um den Vertrieb Ihrer Immobilie kümmern. 

 

Während der Auftragslaufzeit muss er ständig Zeit und Arbeit investieren sowie für Sie erreichbar sein (Werbung, Marketing, Interessentengewinnung und -betreuung). Bleibt der Berater oder Makler hier zurück oder ist er nicht qualifiziert, haben Sie wertvolle Zeit und gegebenenfalls wertvolles Geld verloren – und können ihm übrigens erst nach Abmahnung fristlos kündigen! Bis dahin können Sie zwar jederzeit ohne den Berater oder Makler verkaufen, müssen ihn jedoch bezahlen, wenn sie dies während der Auftragslaufzeit tun.

 

Anders dagegen der einfache Auftrag: Damit autorisieren Sie einen oder mehrere Berater oder Makler, Kaufinteressenten für Ihre Immobilie zu akquirieren beziehungsweise Ihre Immobilie an einen gegebenenfalls bereits bestehenden Interessenten zu vermitteln. Sie können die Immobilie auch parallel selbst verkaufen.

 

Die Provision wird hier nur fällig, wenn der Dienstleister Ihnen den schließlich kaufenden Interessenten bringt beziehungsweise erfolgreich auf ihn einwirkt, Ihre Immobilie zu kaufen. Das Problem: Ein- und dasselbe Immobilienangebot mit verschiedenen Ansprechpartnern oder Beratern noch dazu ggf. mit unterschiedlichen Preisangaben zu verkaufen, kann potenzielle Käufer verwirren und unseriös wirken – und damit den möglichen Erlös nach unten drücken.

 

Fragen Sie sich hier am besten auch, wie viel Zeit und Kraft der Berater oder Makler in einen solchen losen und wenig verbindlichen Auftrag steckt, bei dem die Erfolgswahrscheinlichkeit des Abschlusses für ihn ziemlich gering ist. Wird er Ihre Interessen als Verkäufer angemessen vertreten – oder sucht er nicht den schnellen Abschluss mit dem von ihm beigebrachten Interessenten, von dem er auch honoriert wird?

CHECKLISTE für einen guten Berater bzw. Makler zum Verkauf meiner Immobilie?

Wie läuft eine Beauftrag von Riedberg Immobilien typischerweise ab?

In der Regel nehmen verkaufswillige Eigentümer mit uns Kontakt auf und bitten uns um eine Preiseinschätzung für ihr Objekt, ein konkretes Vertriebsangebot sowie die Grundzüge unserer Verkaufsstrategie. Wir bitten sodann den Eigentümer, uns möglichst vollständige Unterlagen zu seiner Immobilie zusammen zu stellen (siehe Checkliste) beziehungsweise uns zu beauftragen, diese für ihn gegebenenfalls kostenpflichtig einzuholen (in der Regel geringe Kosten, werden bei Auftragserteilung an das Honorar angerechnet). Je vollständiger und umfassender die zu prüfenden Unterlagen und Informationen sind, desto besser ist das Ergebnis.

 

Im Anschluss nehmen wir eine intensive Besichtigung der zu verkaufenden Immobilie und des Umfelds vor und erfragen die Verkaufsmotive und Wünsche der Verkäuferseite.

 

Im nächsten Zug analysieren und prüfen wir sämtliche relevanten Informationen und holen einen Auszug aus der Kaufpreissammlung des bei der Stadt geführten Gutachterausschusses ein, um im Vergleichswertverfahren eine realistische Bandbreite des Marktwerts der Immobilie zu ermitteln. Gerade bei höherpreisigen, luxuriösen Wohnimmobilien ermitteln wir auch den Substanzwert der Immobilie (individualisierter Bodenrichtwert, Wert der Bebauung/Ausstattung und vor allem der Einbauten) und korrigieren diesen um sogenannte Marktberichtigungsfaktoren der Gutachterausschüsse oder auf Basis unserer Erfahrung aus eigenen Verkäufen. 

 

Immobilien mit Schwerpunkt Vermietung werden auch im dafür anerkannten Ertragswertverfahren durch uns plausibilisiert.

 

Regelmäßig haben wir selbst ein ähnliches Haus oder Wohnung in vergleichbarer Lage bereits verkauft und können somit praktische Verkaufserfahrung in unsere Expertise mit aufnehmen. Ebenso bedienen wir uns zur Plausibilisierung auch der Hilfe spezialisierter Research- und Bewertungs-Institute (Sprengnetter, Dr. Hettenbach) individualisieren jedoch diese sogenannten Standardverfahren immer um die Spezifikationen Ihrer Immobilie, um zu richtigen Ergebnissen zu kommen.

 

Danach kalkulieren wir Vertriebskosten und etwaige Wertsteigerungen oder Abschläge ein, um den Wert zum heutigen Zeitpunkt sowie – je nach Verkaufsfenster des Eigentümers – den Wert in 6 oder 12 Monaten zu schätzen (stichtagsbezogene Bewertung). Selbstverständlich beschäftigen wir uns insbesondere mit künftigen Entwicklungen des Umfelds und den Chancen und Risiken des Marktes.

 

Abhängig von Ihren Vorstellungen, insbesondere des gewünschten Verkaufszeitpunkts – wann benötigen Sie den Kaufpreis? –  bieten wir eine Strategie an, mit welchem feinjustierten Wert (Schätzung) und welchen Verkaufskanälen wir das gewünschte Zeitfenster realisieren können.

 

Auf Wunsch nennen wir Ihnen gerne Referenzen, mit denen Sie sich persönlich über ihr Erfahrungen mit uns austauschen können.

CHECKLISTE – Welche Unterlagen braucht Riedberg Immobilien?

ZUM DOWNLOAD: Benötigte Unterlagen

Welche Leistungen erbringt Riedberg Immobilien für mich, was ist besser als bei anderen Maklern oder Beratern?

Durch den Ansatz und folglich Ihre Wahlmöglichkeit: Riedberg Immobilien ist entweder der exklusive Berater oder der Makler meines Vertrauens wollen wir Sie so aufklären, dass Sie unseren über 25 jährigen Erfahrungsschatz deutlich erkennen und unseren Wissensstand nachvollziehen können (Abbau von Informationsassymetrien und Wissensvorsprüngen eines Profis, folglich Gespräche auf Augenhöhe). Sie können somit auf Basis von transparenten und ehrlichen Angaben zu Ihrer Immobilie, zum Markt und zu den verschiedenen Verkaufskonditionen eines professionellen Dienstleisters (Berater oder Makler? Innenprovision oder Außenprovision? Qualifizierter Alleinauftrag oder einfacher Allein- bzw. Auftrag ?) Ihre Entscheidung treffen und uns gerne vergleichen. Wir scheuen keinen Wettbewerb, Pitsch oder Beauty Contest.

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